Aufnahme 

Ab Herbst jeden Schuljahres finden Informationsveranstaltungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Dort ist auch genügend Zeit alle Fragen zu stellen.
Siehe unter Aktuelles , Einführung in die Waldorfpädagogik
Eltern, die ihr Kind in der Johannesschule einschulen wollen, sollten möglichst alle Infoabende besuchen, da in dem persönlichen Aufnahmegespräch das Kind im Vordergrund stehen soll.

Die Johannes Schule umfasst eine Vorschulgruppe(Basalgruppe)und die Klassen 1 bis 12.
Es werden Schüler jeder Herkunft und Konfession, jeder sozialen und kulturellen Schicht aufgenommen, soweit Plätze frei sind und pädagogische Gesichtspunkte nicht entgegenstehen. In der Regel erfolgt die Aufnahme in die 1.Klasse (Grundschule) oder die Basalgruppe, allerdings gibt es auch die begrenzte Möglichkeit in höheren Klassenstufen aufgenommen zu werden.
Dies setzt entsprechende Abstimmung mit dem Kollegium voraus. Die Aufnahme der Schüler erfolgt auf der Grundlage pädagogischer Kriterien.
Der mögliche finanzielle Beitrag (ca.7-9% des Haushaltseinkommens) der Eltern wird erst nach erfolgter Aufnahme einer Schülerin oder eines Schülers gemeinsam mit den Eltern festgelegt.

Bis Ende November eines jeden Jahres sammeln wir alle Aufnahmeanträge für die kommende 1.Klasse oder Basalgruppe.

Aufnahmeformular hier

Freie Plätze an den Schulen

Insofern noch Platz in der Klasse ist, können Schüler auch noch bis in die Oberstufe hinein "quereinsteigen". Auch telefonisch kann jederzeit erfragt werden, in welchen Klassen es noch möglich ist, neue Schüler aufzunehmen.

Ein verfügbarer Platz ist allerdings noch keine Aufnahmegarantie, da mehrere Kriterien in eine Aufnahmeentscheidung hineinspielen.

Insbesondere muss sichergestellt werden, dass der Schüler an der Waldorfschule genügend gefördert werden kann. Es kann auch vorkommen, dass in eine jungenlastige bzw. mädchenlastige Klasse keine weiteren Jungen bzw. Mädchen mehr aufgenommen werden.
Jede Anfrage wird, sofern es Platz gibt, individuell bearbeitet.

Viele Waldorfschüler besuchen vor ihrer Schulzeit einen der 450 Waldorfkindergärten in Deutschland, was eine wünschenswerte Vorbereitung auf die Schulzeit darstellt.

Quereinsteiger
In der Regel erfolgt die Aufnahme in die 1. Klasse (Grundschule), allerdings gibt es auch die  Möglichkeit in höheren Klassenstufen aufgenommen zu werden. Dies setzt entsprechende Abstimmung mit dem Kollegium voraus.
Die Aufnahme der Schüler erfolgt auf der Grundlage pädagogischer Kriterien. Der mögliche finanzielle Beitrag der Eltern wird nach erfolgter Aufnahme einer Schülerin oder eines Schülers gemeinsam mit den Eltern festgelegt. Weitere Informationen über das Schulbüro bzw. den jeweils zuständigen Aufnahmelehrer.
Da es nur sehr wenige freie Plätze gibt, sind kurzfristige Aufnahmen kaum möglich. Bitte richten Sie sich auf eine längere Wartezeit ein.

Schulwechsel
Der Übergang von einer Waldorfschule an andere staatliche und private Schulen ist möglich. Da die Unterrichtsinhalte nicht auf jeder Klassenstufe gleich sind, bedarf es jeweils entsprechender Absprache vor dem Wechsel.

Welche Kinder werden an einer Waldorfschule aufgenommen?
Waldorfschulen stehen grundsätzlich allen Kindern offen – unabhängig von Religion, Hautfarbe, Geschlecht und Einkommen der Eltern.
Nach ausführlichen Informationselternabenden findet für jedes Kind ein Aufnahmegespräch an der Schule statt. Auch in höhere Klassen können Schüler als Quereinsteiger aufgenommen werden.

Elternbeiträge
Eine Chancengleichheit für alle Schulen besteht in Deutschland allerdings nicht: die gemeinnützigen Schulen in freier Trägerschaft werden gegenüber den staatlichen Schulen finanziell benachteiligt, und zwar in den gegenwärtigen Spardebatten mit zunehmender Tendenz (im Gegensatz z.B. zu den Niederlanden, welche die staatlichen Schulen nicht finanziell bevorzugen).

Da die staatliche Finanzhilfe nur etwa 60 – 80 % der Durchschnittskosten eines staatlichen Schülers erreicht, klafft eine Finanzierungslücke, die monatliche Elternbeiträge von durchschnittlich 160 € zur Folge haben. Sie werden aber stets abhängig vom Einkommen (ca.7-9% des Haushaltseinkommens) in Absprache mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten festgelegt, um einen Schulbesuch nicht aus finanziellen Gründen scheitern zu lassen.

Dieses System der finanziellen Solidarität unter den Schuleltern hat sich bewährt.

Finanzierung der Waldorfschule
Das Grundgesetz schreibt für Schulen in freier Trägerschaft (also auch Waldorfschulen) gleichwertige pädagogische Leistungen und ein Verbot der Sonderung der Schüler nach den finanziellen Verhältnissen der Eltern vor (Artikel 7 Absatz 4). Daraus ergibt sich ein Rechtsanspruch auf Finanzhilfe aus öffentlichen Mitteln, da eine Vollfinanzierung des heutigen Schulstandards über Elternbeiträge eine nur für Wohlhabende zugängliche Privatschule ergeben würde. Letzteres widerspräche auch dem Konzept der sozialen Integration an der Waldorfschule.
Ein Sponsoringsystem für freie Schulen gibt es nicht.

Ist die Waldorfschule teuer?
Obwohl Waldorfschulen erwiesenermaßen besser wirtschaften als Regelschulen, sind sie auf Elternbeiträge angewiesen. Zwar ist im Grundgesetz das Recht auf freie Schulwahl verankert, aber die Zuschüsse der öffentlichen Hand an die Privatschulen sind wesentlich niedriger als die Mittel, die sie für Regelschulen aufwendet. Nachdem die Eltern in Gesprächen die Bedürfnisse der Schule kennen gelernt haben, legen sie ihre Beiträge selbst so fest, dass diese einerseits den Notwendigkeiten des Schulbetriebes, andererseits ihren eigenen finanziellen Möglichkeiten entsprechen.

Es ist ein Prinzip der Waldorfschule, kein Kind aus finanziellen Gründen abzulehnen.

Das Beitragsgespräch
Nachdem Ihr Kind durch das Kollegium in die Johannes-Schule Berlin aufgenommen wurde, werden Sie zu einem vertraulichen Elterngespräch eingeladen, um die sonstigen Belange des Schulbesuchs zu regeln.

Wichtig ist für uns, dass die Lehrerinnen und Lehrer vom Inhalt dieses Gespräches keine Kenntnis erhalten. Sie können sich so vorbehaltlos Ihrem Kinde widmen.

Der Schulgeldkreis – ein Arbeitskreis aus Schulmüttern und -vätern – übernimmt in der Regel diese Aufgabe.

In diesem Gespräch klären wir Sie ausführlich über das Finanzierungsmodell und die Art und Höhe der Elternleistungen auf.
Gemeinsam legen wir Ihren individuellen Schulbeitrag fest und werben für Spenden.
Wir füllen mit Ihnen die Beitrittsformulare zum Förderverein aus und nehmen die Unterzeichnung des Schulvertrages vor.
In größeren Abständen werden alle Eltern zu einem Finanzgespräch eingeladen, um den Schulbeitrag anzupassen.

Selbstverständlich sind wir darüber hinaus auch für andere Fragen, welche die Schule betreffen offen.

Spenden
Die Spenden sind eine wichtige Säule im Haushalt der Johannes-Schule Berlin. Sie dienen der Finanzierung von Ausgaben, die nicht durch staatliche Zuschüsse abgedeckt sind.

• Ausbildung der Waldorflehrer: Die Lehrer an Waldorfschulen besitzen eine zusätzliche Ausbildung an einem der Waldorf-Lehrerseminare. Diese werden von den Waldorfschulen gemeinsam finanziert.
• Bauspenden: Sie stellen die Realisierung der anstehenden Bauvorhaben, die Gebäudeerhaltung und -sanierung sowie die Bedienung des Kapitaldienstes sicher.
Sie können die Verwendung Ihrer Spende für einen der aufgeführten Zwecke selbst festlegen. Ganz gleich wie Ihre Spende eingesetzt wird: Sie erhalten eine Spendenbescheinigung, die steuerlich abzugsfähig ist.(ab Beträgen über 100 €. Bis 100€ reicht der Überweisungsnachweis für das Finanzamt)





©2006 - 2017 Johannes-Schule-Berlin, Freie Waldorfschule B-Schöneberg, Monumentenstr,13 A · 10829 Berlin, Tel. +49 (0)30/7009411-0